Persönliches Gespräch
Lia Schlüsselburg im Büro

Meine Geschichte

Von der jungen Projektingenieurin zur eigenen Firma.

Als junge Projektingenieurin stand ich schnell vor einer Frage, die mir keiner beantwortet konnte: Wie behalte ich bei all den Vorschriften, Fristen und Pflichten den Überblick – ohne unterzugehen? Also habe ich angefangen, mir eigene Systeme zu bauen. Erst für mich, dann für meine Kunden.

Diese Systeme haben so gut funktioniert, dass daraus mein eigenes Unternehmen wurde. Heute übersetze ich genau dieses Wissen in digitale Systeme, die jeder Betrieb nutzen kann – klar, einfach und in der Praxis erprobt.

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Projekte & Erfahrung

Sieben Betriebe, sieben Baustellen – und jedes Mal dasselbe Muster.

seit 2023

Safety Coach – Großkonzern (DACH)

Laufende Betreuung eines internationalen Großkonzerns in der DACH-Region – bis heute.

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Die Ausgangslage

Mehrere Standorte, überall eigene Regeln: Was in einem Werk längst Standard war, kannte man im nächsten gar nicht. Die Zentrale gab Vorgaben heraus, in der Halle kam davon wenig an – und niemand konnte sagen, wie sicher der Konzern wirklich unterwegs ist.

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Was ich gemacht habe

Ich bin an die Standorte gefahren und habe mir angesehen, wie dort tatsächlich gearbeitet wird, statt Handbücher zu lesen. Daraus haben wir einen gemeinsamen Mindeststandard gebaut, den jeder Standort an seine Realität anpassen darf, und die Führungskräfte vor Ort so begleitet, dass sie Sicherheit selbst führen können – nicht an mich delegieren.

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Wo wir gelandet sind

Heute laufen alle Standorte auf einem Stand, Abweichungen fallen früh auf statt beim Audit, und ich begleite den Konzern seit 2023 dauerhaft als Coach im Hintergrund.

Großprojekt

HSE Advisor – Bau eines LNG-Terminals

Begleitung eines Terminal-Neubaus als HSE Advisor, von der Planung bis auf die Baustelle.

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Die Ausgangslage

Ein Terminal-Neubau unter hohem Zeitdruck, dutzende Gewerke gleichzeitig auf der Fläche und ein internationales Team, in dem nicht alle dieselbe Sprache sprachen. Sicherheit drohte zu dem Punkt zu werden, an dem man spart, wenn der Zeitplan eng wird.

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Was ich gemacht habe

Ich war von der Planung an mit am Tisch, damit Schutzmaßnahmen im Bauablauf mitgedacht wurden, statt hinterher aufgeklebt zu werden. Auf der Baustelle habe ich Zuständigkeiten für jede Schnittstelle geklärt, Unterweisungen so übersetzt, dass sie jeder versteht, und bei jeder Begehung mit den Leuten gesprochen, die die Arbeit machen.

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Wo wir gelandet sind

Das Projekt lief ohne Sicherheitsstopp durch, die Gewerke wussten voneinander, und die Bauleitung hatte jederzeit einen belastbaren Überblick über den Sicherheitsstand.

Diverse Branchen

Fachkraft für Arbeitssicherheit

Vom Möbelwerk über den Containerdienst bis zum Bauunternehmen – in jeder Branche die passende Struktur aufgesetzt und im Alltag verankert.

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Die Ausgangslage

Die Betriebe könnten unterschiedlicher nicht sein, das Muster ist aber überall gleich: Arbeitssicherheit hängt an einer Person, die das nebenbei macht, die Unterlagen sind über Ordner und Laufwerke verstreut, und vor der Prüfung wird hektisch zusammengesucht.

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Was ich gemacht habe

Statt ein fertiges Konzept überzustülpen habe ich in jedem Betrieb zuerst zugeschaut, wie gearbeitet wird – im Sägewerk anders als im Containerdienst. Dann haben wir die Pflichten auf mehrere Schultern verteilt, Abläufe an bestehende Routinen angedockt und alles so einfach dokumentiert, dass es auch ohne mich weitergeführt wird.

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Wo wir gelandet sind

In jedem dieser Betriebe läuft heute eine Struktur, die zur Branche passt und im Alltag benutzt wird – nicht eine, die nur für die Prüfung existiert.

Spezialfall

Gefahrstoffmanagement

Komplizierte Fälle rund um gefährliche Stoffe sortiert, geordnet und sicher gelöst.

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Die Ausgangslage

Gewachsene Lager mit Stoffen, die seit Jahren niemand angefasst hat: unvollständige Sicherheitsdatenblätter, unklare Kennzeichnung, Zuständigkeiten, die mit ausgeschiedenen Kollegen verschwunden sind. Und dahinter die Sorge, dass bei einer Prüfung oder einem Zwischenfall niemand erklären kann, was dort eigentlich steht.

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Was ich gemacht habe

Wir haben jeden Stoff erfasst und bewertet, statt nur Listen zu pflegen: Was wird wirklich gebraucht, was kann fachgerecht raus, was braucht eine andere Lagerung. Dazu klare Ersatzstoff-Prüfungen, verständliche Betriebsanweisungen, kurze Einweisungen an der Sache statt Frontalunterricht – und eine Zuständigkeit, die auf einem Namen liegt.

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Wo wir gelandet sind

Der Bestand ist deutlich schlanker, jeder Stoff ist nachvollziehbar dokumentiert, und das Team weiß im Ernstfall, was zu tun ist.

Fundament

Gefährdungsbeurteilungen von 0 aufgebaut

GBUs von Grund auf erstellt und so im Betrieb verankert, dass sie im Alltag wirklich gelebt werden.

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Die Ausgangslage

Entweder gab es gar keine Gefährdungsbeurteilung, oder eine aus einer Vorlage, in der der Betrieb nicht vorkam. Niemand hatte sie je gelesen, Maßnahmen standen ohne Termin und ohne Verantwortlichen darin – und bei Änderungen im Betrieb blieb das Dokument einfach stehen.

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Was ich gemacht habe

Ich bin mit den Beschäftigten durch ihre eigenen Arbeitsplätze gegangen und habe die Gefährdungen dort aufgenommen, wo sie entstehen. Jede Maßnahme hat einen Namen, eine Frist und eine Wirksamkeitsprüfung bekommen, und wir haben festgelegt, welches Ereignis im Betrieb automatisch eine Aktualisierung auslöst.

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Wo wir gelandet sind

Die GBU ist vom Aktenordner zum Arbeitsmittel geworden: Sie wird bei neuen Maschinen und Abläufen selbstverständlich angefasst und trägt die Unterweisungen gleich mit.

Mensch im Fokus

Psychische Gefährdungsbeurteilung

Psychische Belastungen im Betrieb erfasst und daraus konkrete Maßnahmen abgeleitet.

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Die Ausgangslage

Die Belastung war zu spüren – hohe Krankenstände, gereizte Stimmung, Kündigungen in denselben Bereichen –, aber das Thema galt als weich und heikel. Frühere Befragungen waren im Sand verlaufen, weil nach der Auswertung nichts passierte, und das Vertrauen war entsprechend dünn.

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Was ich gemacht habe

Wir haben die Belastungen in moderierten Runden und einer anonymen Erhebung erfasst und dabei von Anfang an offen gesagt, was mit den Ergebnissen passiert. Ausgewertet wurde nach Bereichen statt nach Personen, und aus jedem Befund haben wir gemeinsam mit den Betroffenen Maßnahmen abgeleitet, die die Arbeit verändern – Schichtplanung, Vertretungsregeln, Erreichbarkeit – nicht nur ein Seminar zur Resilienz.

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Wo wir gelandet sind

Aus einem unangenehmen Thema wurde eine normale Betriebsroutine mit sichtbaren Ergebnissen – und Beschäftigte, die beim nächsten Durchgang wieder mitmachen.

Motivation

Arbeitssicherheits-Incentive

Ein Anreizsystem entwickelt, das Sicherheit im Team nicht zur Pflicht, sondern zur Gewohnheit macht.

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Die Ausgangslage

Sicherheit kam im Team nur als Verbotsliste an. Wer einen Beinahe-Unfall meldete, hatte im schlimmsten Fall Ärger – also wurde geschwiegen, und die Führung sah nur die Unfälle, die sich nicht mehr verstecken ließen.

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Was ich gemacht habe

Ich habe die Belohnung vom Ergebnis auf das Verhalten umgestellt: Anerkannt wird, wer Gefahren meldet, Vorschläge macht und Kollegen einweist – nicht, wer eine Statistik sauber hält. Dazu leichte Meldewege direkt am Arbeitsplatz, eine kurze Rückmeldung auf jede Meldung und Teamziele statt Einzelwettbewerb, damit niemand allein dasteht.

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Wo wir gelandet sind

Die Zahl der Meldungen ist deutlich gestiegen – genau das Signal, das wir wollten: Gefahren werden angesprochen, bevor etwas passiert.